 |
The intellect has two ways of operating.
The first way is aquired; it is learned from books and teachers,
by reflection and rote, through concepts and their application.
The more the intellect learns in this fashion,
the heavier it becomes, weighing down the spirit.
The second way is a gift bestowed by God.
This gift comes from the spirit into the intellect
like a fountain shedding water.
When the water of the divine knowlegde
bubbles up from the spirit into the intellekt,
it is fresh and sprakling;
it never becomes stagnant or dull.
(J. Rumi, IV, 1960-63) |
T’ai Ji - und ebenso Qigong - ist eine alte chinesische Kunst der Meditation in Bewegung. Das langsame Dahinfließen eines Flusses oder am Himmel ziehende Wolken, die Bewegungen von Wind und Wasser oder das Bild von reflektierendem Sonnenlicht in einem Tautropfen kommen der Beschreibung von T’ai Ji und Qigong vielleicht am nächsten.
Vielfältig und wohltuend sind die Wirkungen, die wiederholtem Üben entspringen:
- man fühlt sich innerlich ruhig
- die Aufmerksamkeit wird wacher für den gegenwärtigen Moment
- der Geist wird erfrischt und klar
- man kann sich in den komplexen Dingen des Alltags besser orientieren
- der Körper entspannt sich und richtet sich innerlich gerade auf
- Fehlhaltungen und Verspannungen können sich lösen
- der Atem wird tiefer, entspannter, feiner und ruhiger
- der Stoffwechsel verbessert sich
- man wandelt das mit der Nahrung aufgenommene Chi besser um
- die Funktion der inneren Organe wird gestärkt
- die Gefäßwände werden geschmeidiger, der Blutdruck kann sich regulieren
- der Schlaf verbessert sich, wird ruhiger und tiefer
- man wird insgesamt fröhlicher, die Stimmungslage verbessert sich
... dies und vieles mehr sind Erfahrungen, die sich aus regelmäßigem und vertieftem Üben einstellen können. Professor Jiao Guorui, der Begründer des Qigong Yangsheng, hatte einmal eine Liste über die Wirkung des Qigong erstellt, auf der über 60 Formen von „Li“, der Kraft, die durch vertieftes Üben hervorteten kann, aufgelistet waren. Bescheiden meinte er, dies sei nur ein kleiner Teil dessen, was dieses „Li“ sein kann.
Xin Yi Qi Li" - Die drei inneren Harmonien
Das Herz xin verbindet sich mit dem Geist yi.
Der Geist yi verbindet sich mit der Energie qi.
Die Energie qi verbindet sich mit der Kraft li.
Herkunft dieses Qigong

Das in dieser Schule praktizierte Qigong wurzelt in der Tradition des von Prof. Jiao Guorui gegründeten Qigong Yangsheng. Die medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng, Bonn setzt diese Tradition fort, pflegt sorgfältig die vielfältigen Übungen des Qigong und erforscht zusammen mit namhaften Sinologen aus aller Welt die philosophischen und theoretischen Hintergründe aus alten original chinesisch-daoistischen Quelltexten.
Durch regelmäßige Fortbildungen bei der Gesellschaft für Qigong Yangsheng und ihr verbundenen Lehrern stehe ich mit diesem lebendigen Wissen in Kontakt und entwickele diese Kunst des Qigong weiter.
Da sich Qigong neben der allgemeinen Gesunderhaltung besonders gut zur Unterstützung von Therapien verschiedener Erkrankungen eignet, habe ich im Laufe der Zeit aus aktueller Nachfrage einige Schwerpunkte entwickelt: Qigong kann bei Tinnitus, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Nervenerkrankungen, Immunschwächen u.a. andere naturheilkundliche Therapieformen sehr gut unterstützen und die Eigenregulation des Organismus anregen (näheres erfahren Sie unter den entsprechenden Menüpunkten).
Herkunft dieses Tai Ji

Unser T’ai Ji stammt aus der von Chungliang Al Huang entwickelten T’ai Ji - Kunst: Chungliang Al Huang ist Begründer der „Living Dao Foundation“ in Oregon, Kalifornien.
Er lebt und lehrt T’ai Ji, Kalligrafie, vermittelt altes daoistisches Wissen über Chinesische Schriftzeichen, Poesie und Musik - und nicht zuletzt durch die sprühende inspirierende Lebendigkeit seiner Person selbst.
Kern dieser T’ai Ji-Richtung ist es, die T’ai Ji-Formen aus den oft in Tradition erstarrten Formen zu immer neuer Lebendigkeit und fortwährender Wandlung im Sinne des Dao weiter zu entwickeln und lebendig werden zu lassen.
Chungliang Al Huang - und Annette Kaiser, die aus dieser T’ai Ji-Richtung eine eigene Schule gründete, waren, bzw. sind meine Lehrer des T’ai Ji.
Von Toyo Kobayashi lernte ich die Schwertkunst des T’ai Chi Chuan und vertiefe diese Kunst bei ihm immer weiter.

Es finden jede Woche mehrere Kurse zu T’ai Ji und Qigong statt.
Alle Kurse können von den gesetzlichen Krankenkassen bis zu 80 % bezuschusst werden.
Download Programm für 2012
|